Am Mittwoch, den 1. Juli 2026, wurde der Löschzug Steindorf um 10:28 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Gasgebrechen“ in das Gewerbegebiet Süd im Ortsgebiet Steindorf alarmiert.
Bereits während der Anfahrt veranlasste der Einsatzleiter des Löschzuges Steindorf die Nachalarmierung der Hauptwache Straßwalchen. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle berichteten mehrere anwesende Personen von einem stechenden, gasähnlichen Geruch, der in den Firmengebäuden intensiv wahrgenommen wurde und schließlich zur Alarmierung der Einsatzkräfte führte.
Als erste Maßnahme wurden rund 200 Personen aus den unmittelbar betroffenen Gebäuden evakuiert. Ein Atemschutztrupp führte anschließend gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Salzburg AG unter Einsatz von Gasspürgeräten eine umfassende Erkundung sämtlicher Innen- und Außenbereiche des Gewerbegebietes durch, um ein mögliches Gasgebrechen auszuschließen.
Da im unmittelbaren Gefahrenbereich keine erhöhten Gaskonzentrationen festgestellt werden konnten, wurde die Erkundung auf die weitere Umgebung ausgedehnt. Dabei stellte sich heraus, dass bei einem ansässigen Unternehmen Kanalauspumparbeiten durchgeführt wurden, welche die intensiven Gerüche verursacht hatten.
Nachdem die Ursache eindeutig festgestellt werden konnte, gab der Einsatzleiter den betroffenen Bereich wieder frei, sodass die evakuierten Personen in ihre Gebäude zurückkehren konnten. Seitens der Feuerwehr waren keine weiteren Maßnahmen erforderlich. Anschließend rückten die eingesetzten Kräfte wieder in das Feuerwehrhaus ein und stellten die Einsatzbereitschaft wieder her.
Einsatzart: Technik
Alarmierung: Sirene, Pager, BlaulichtSMS
Alarmstufe: 1
Datum/Uhrzeit: 01.07.2026, 10:28 Uhr
Fahrzeuge: KDO, RLF, DLK, RF, TLF & KLF Steindorf
Mannschaft: 26 Mann
weitere Kräfte: Rotes Kreuz, Polizei, Salzburg AG
Einsatzleiter: OV Hanspeter Stangl






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Bericht: Hanspeter Stangl/LZ Steindorf/FF Straßwalchen
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